Bildgebende Verfahren – Diagnostische Hilfe für Ärzte

Den Ärzten stehen heute zahlreiche bildgebende Verfahren zur Verfügung. Die Technologie ist umfangreich geworden. Pharmafirmen bemühen sich stets um die Weiterentwicklung von Kontrastmitteln, die in Verbindung mit den Untersuchungsgeräten eine Diagnostic Imaging möglich machen.
In der Röntgendiagnostik haben die Kontrastmittel schon kurz nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen große Bedeutung errungen, da viele Strukturen im Körper nur mittels Kontrastmittel sichtbar gemacht werden konnten.

Die Computertomographie (CT) arbeitet auch mit Röntgen-Strahlung, liefert aber deutlichere Details des Körperinneren. Es werden Querschnittbilder bei einem CT gemacht, die im Speziellen bei Untersuchungen von Organen im Bauchraum mittels Kontrastmittelzuführung über die Vene des Patienten, eine sehr schnelle Diagnosestellung ermöglichen.

Die Kernspintomographie (MRT) ist eine Magnetresonanztomographie und dabei ist der Patient keiner Röntgen-Strahlung ausgesetzt. .Mit MRT-Untersuchungen lassen sich schichtförmige Querschnittbilder vom Zentralen Nervensystem sehr gut darstellen. Mit Hilfe von Kontrastmitteln, die keine Nebenwirkung haben und dem Patienten über eine Venenleitung bei der Untersuchung zugeführt werden, können sogenannte entzündliche Herde im Gehirn und verlängertem Mark festgestellt werden. Auf diese Weise läßt sich zum Beispiel ein akuter Schub einer Multiplen Sklerose (Zweithäufigste Neurologische Erkrankung) klar diagnostizieren.

Ein weiteres bildgebendes Verfahren mit der Entzündungsherde aufgespürt werden können, bietet die Thermographie eine Technologie mit Infrarotstrahlung.

Mit speziellen Kontrastmitteln bei der MRT-Untersuchung lassen sich bereits Verschlüsse von kleinsten Blutgefäßen des menschlichen Körpers darstellen. Menschen mit Herzschrittmacher oder Metallimplantaten dürfen sich keiner MRT-Untersuchung unterziehen.

Die Szintigraphie wird als Untersuchungsmethode bei Lunge und Herz eingesetzt, wobei hier ebenfalls ein Kontrastmittel zur Anwendung kommt.

Eine schmerz-und gefahrlose Methode bietet der Ultraschall. Damit werden Organe und Strukturen des menschlichen Körpers untersucht wie die Schilddrüse und Halsschlagader, der Herzmuskel, die Nieren und die Blase und Gebärmutter bei Schwangeren.